Waldgarten Schafwedel n.e.V.

Ein Gemeinort öffnet sich.

Eine neue Organisationsstruktur befindet sich derzeit im Aufbau. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der Waldgarten langfristig gemeinschaftlich getragen, genutzt und weiterentwickelt werden kann, um die Fülle mit mehr Menschen zu teilen, sodass neue Netzwerke und Beziehungen enstehen. Nicht nur regional sondern auch überregional, kann eine Teilhabe interessant sein. So sind aktuell Menschen aus der Gemeinde aber auch aus weitentfernten Regionen, zeitweise im Waldgarten Schafwedel aktiv.

Eine Gruppe von Menschen bei einer gemeinsamen Aktion im Waldgarten
Aktueller Stand

Noch ist nicht alles festgelegt.

Der Waldgarten Schafwedel ist derzeit als nicht eingetragener Verein organisiert, in privater Hand und wird für gelegentliche Veranstaltungen und Soli-Ferien zur Verfügung gestellt. So wird er als Retreat-Ort, Reallabor und Gemeinschaftsgarten genutzt. Wir sind eine bunte Gruppe aus jungen und gereiften Menschen, Freund:innen, wiederkehrenden Gästen und Sympathisant:innen aus ganz Deutschland.

Die langfristige Struktur soll sich nun weiterentwickeln. Dazu fragen wir uns: Welche Form braucht ein Ort, der möglichst vielen offenstehen und zugleich dauerhaft erhalten bleiben soll? Welche Verantwortung soll der Verein übernehmen? Wie können Nutzung, Pflege und Entscheidungen fair geteilt werden? Die Idee ist ein Commonsort: ein Platz, an dem Verantwortung, Nutzung und Entwicklung gemeinsam getragen werden.

Commons bedeutet dabei nicht, dass „alles allen gehört“ oder niemand zuständig ist. Im Gegenteil: Es braucht klare Absprachen, verlässliche Verantwortung und Menschen, die bereit sind, Entscheidungen gemeinsam zu tragen. Wie diese Struktur konkret aussehen kann, wird derzeit erprobt und besprochen. Der n.e.V. ist dafür ein erster organisatorischer Rahmen. Der Prozess ist bewusst offen. Menschen, die sich vorstellen können, den Verein mit aufzubauen oder einzelne Bereiche mitzutragen, sind eingeladen, sich einzubringen.

Der Online-Abend am 30. September, 18:30–20:30 Uhr bietet dafür einen niedrigschwelligen Einstieg – mit digitalem Rundgang, aktuellem Stand und Raum für Fragen.

Zum Online-Termin
Was soll gemeinsam möglich sein?

Ein Ort mit vielen Funktionen – und Platz für neue.

Lernen & Wissen teilen

Workshops, Rundgänge, praktische Erprobung und Kooperationen mit Bildungs- und Umweltakteuren.

Biodiversität erhalten

Reallabor für Biodiversitätsförderung. Lebensräume im Siedlungsraum schaffen, beobachten und entwickeln.

Gemeinschaft gestalten

Gemeinsame Aufgaben übernehmen, Entscheidungen diskutieren und den Ort für unterschiedliche Menschen nutzbar machen.

Kultur & eigene Projekte

Raum für Kunst, Musik, eigene Beete, kleine Experimente und Projekte, die zum Charakter des Ortes passen.

Teilen statt nur kaufen

Saatgut, Pflanzen, Geräte, Wissen, Räume und Zeit können gemeinsam genutzt oder weitergegeben werden.

Zeit am Ort verbringen

Auch längere Aufenthalte und solidarische Ferien können Teil der gemeinschaftlichen Nutzung sein.

Vernetzt & gemeinsam aktiv

Zusammenarbeit gehört zum Ort.

Wiederkehrende Formate entstehen bereits gemeinsam mit anderen: etwa die Veredelungsaktion alter Obstsorten mit der BUND-Kreisgruppe Uelzen oder Besuche von Studierenden des Permakultur-Moduls in Suderburg mit Schwerpunkt Boden. Weitere Kooperationen und regionale Verbindungen sollen künftig ebenfalls sichtbar werden.