Essbarer Waldgarten Schafwedel

Ein Ort zum Teilen.

Ein Ort zum Lernen. Ein Ort der Begegnung.

Was ist dieser Ort?

Essbarer Waldgarten, Gemeinschafts- und Erholungsort.

Der Waldgarten Schafwedel verbindet essbare Pflanzen, wilde Lebensräume und gemeinschaftliche Nutzung auf einem Grundstück mitten im ländlichen Siedlungsraum. Hier wird ausprobiert, wie Biodiversität, Klimaanpassung, Ernährung, Lernen, Kultur und soziales Miteinander an einem Ort zusammenfinden können. Wir träumen von mehr grünen, gesunden Oasen und davon, dass Orte und Sachen unkommerziell miteinander geteilt werden – ganz in der Überzeugung, dass genug für alle da ist, wenn wir uns zusammentun.

Es gibt Gemüsebeete, Obst- und Wildobstgehölze, Stauden, Wiesen, kleine Teiche und viel Raum für Begegnungen mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Gleichzeitig ist der Ort Werkstatt, Treffpunkt, Rückzugsraum und Platz für Workshops, gemeinsame Projekte und eigene Ideen.

Wie du den Ort nutzen und mitgestalten kannst →
Das Haus des Waldgartens zwischen Sträuchern und Bäumen
Vielfalt unmittelbar erleben

Vielfalt hat hier Platz.

Wilde Pflanzen, Insekten, Vögel, Kleinsäuger, Amphibien und Reptilien finden hier auf engem Raum unterschiedliche Strukturen. Teich, Wiese, Gehölze, Blüten, offene Bodenstellen und Nutzflächen liegen direkt nebeneinander. Diese Strukturvielfalt sorgt dafür, dass sich auf den 1.700 m² des Waldgartens viele Mitlebewesen entdecken und beobachten lassen. Besucher:innen haben die Möglichkeit, ihre Artenkenntnisse zu erweitern und zu lernen, wie Lebensräume und die darin lebenden Arten miteinander in Verbindung stehen.

Eine frisch geschlüpfte Libelle an einer Pflanze am Teich
Schlüpfende Königslibelle
Ein Molch im Gartenteich
Teichmolch im Sonnenlicht
Ein Schmetterling an einer Blüte im Waldgarten
Baumweißling
Strukturvielfalt bringt lebendige Schönheit

Neben einem permakulturellen Gemüsebeet mit vielen sich selbstaussäenden Kulturen gibt es Staudenbeete, Hecken und bunte Wiesenabschnitte. Durch die vielen Nischen gibt es viele Futterpflanzen für Raupen, Nektarquellen für Nützlinge und Winterquartiere. Aber auch das Unlebendige darf hier existieren und den Ort bereichern, denn das Lebendige braucht tote Pflanzenstängel, Altholz, Steinhaufen und Co.

Eine frisch geschlüpfte Libelle an einer Pflanze am Teich
Halbtrockenwiesenbereich
Ein Molch im Gartenteich
Blattschneiderbiene in Nisthilfe
Ein Schmetterling an einer Blüte im Waldgarten
Alte Pflanzenstängel als Nisthilfe
Immer wieder ganz verschieden

Zu jeder Jahreszeit lassen sich Dinge und Lebewesen entdecken, und die Gestalt des Waldgartens ist immer anders – ob beim mächtigen Vogelkonzert im Juni, im Hochsommer, wenn die Luft vor Insekten surrt, oder im Winter.

Eine frisch geschlüpfte Libelle an einer Pflanze am Teich
Raupe des Mittleren Weinschwärmers
Ein Molch im Gartenteich
Kaisermantel auf Witwenblume
Ein Schmetterling an einer Blüte im Waldgarten
Töpferwespe beim Nestbau
Viele kleine Helfer

Durch die Vielfalt gibt es viele kleine Helfer im Waldgarten. Diese tragen zum Bodenaufbau und zur Humusbildung bei, so auch die Engerlinge des Rosenkäfers. Aber auch viele Nützlinge wie Schwebfliegen, Wildbienen sowie Schlupf- und Grabwespen helfen, ein gesundes Gleichgewicht im Garten zu finden.

Eine frisch geschlüpfte Libelle an einer Pflanze am Teich
Große-Grabwespe
Ein Molch im Gartenteich
Larven des Rosenkäfers
Ein Schmetterling an einer Blüte im Waldgarten
Rotbeinige-Lockensandbiene